Evangelischer Förderverein
Aktuelle Nachrichten:
Diesen Sonntag (20.09.2009) ist in der Immanuelkirche Gemeindefest - Kollekte und Einnahmeüberschüsse gehen an unseren Verein.
Unser Verein hatte in den Jahren 2003 bis 2006 Sanierungs- und Baummassnahmen an der Kinango durchgeführt. Bei der Durchführung der Arbeiten wurde darauf geachtet, dass sie auch längerfristig Bestand haben. Leider hat sich inzwischen im September 2009 erneuter dringender Sanierungsbedarf an der recht alten und großen Kinango Primary School ergeben. Diese Arbeiten haben für uns zurzeit Priorität, das Projekt "Mädcheninternat/Kinango Girls´Dormitory" wird erst einmal zurückgestellt. Situation in Kenia nach den Wahlen 2007: Bekanntlich kam es nach den gefälschten Wahlen vom 27.12.2007 zu schlimmen Unruhen in Kenia, diese betrafen vor allem die ärmeren Stadtteile von Nairobi sowie die westlichen Provinzen des Landes (Rift Valley, Western und Nyanza). Dort herrschten Anfang 2008 bürgerkriegsähnliche Verhältnisse, bis sich Präsident Mwai Kibaki und Oppositionsführer Raila Odinga unter Regie von Kofie Annan auf eine gemeinsame Regierung einigten und sich die Lage entspannte. Unser Verein ist in Südostkenia aktiv, in der Provinz Coast (Küste). An der Küste war es nur zu einzelnen Übergriffen gekommen, die Lage hatte sich dort schon sehr früh wieder völlig beruhigt. Zur Provinz Coast gehört die Hafenstadt Mombasa und der Kwale-Distrikt, zu dem die Küstenorte Ukunda und Diani Beach sowie im Hinterland Kwale und Kinango gehören. Die von uns betreute Schule liegt in Kinango im Durumaland. Dort ist es immer ruhig geblieben. Dietrich Boelling, unser Vertreter in Kenia, hält sich regelmäßig vor Ort in Diani Beach/Kenia auf und unterrichtet uns laufend über die Entwicklungen. Die Unruhen haben erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen, u.a. ist seit Anfang 2008 der Tourismus - einer der wichtigten Wirtschaftszweige Kenias - erheblich zurückgegegangen, was vor allem die ökonomische Lage der vom Tourismus abhängigen Menschen an der Küste verschlechtert hat. Dabei waren die Safari- und Strandtouristen von den Unruhen Anfang 2008 so gut wie gar nicht betroffen, das Land war und ist nach wie vor ein relativ sicheres Reiseland. Die Preise für Grundnahrungsmittel sind auch an der Küste erheblich gestiegen, wovon vor allem die arme Bevölkerung betroffen ist. Im Durumaland bauen die Menschen zwar ihre Nahrungsmittel zum großen Teil selbst an. Da die Gegend aber viel zu trocken - und dafür viel zu dicht besiedelt ist - reichen diese aber oft nicht ganz. Da die große Armut und der Mangel an Bildung, vor allem bei benachteiligten Gruppen, auch eine der Ursachen für die Krise und auch ihre gewaltsame Eskalation Anfang 2008 gewesen ist, unterstützen wir weiterhin die Bildung benachteiligter Menschen in Kenia, um langfristig Abhilfe zu schaffen. Dafür sind wir auch weiterhin auf ihre Hilfe angewiesen. Evangelischer Förderverein für Erziehung und Schule in Kenia e.V. Aachen Arne Boelling, Vorsitzender
Vereinsziel
© 2009 Evangelischer Förderverein für Erziehung und Schule in Kenia e.V. Aachen (Stand 15.02.2008)